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Google Analytics Plugin für WordPress

Google Analytics (GA) ist ein kostenloser Dienst von Google, mit dem man  die Besuche der eigenen Website zählen und auswerten kann. Kostenlos ist natürlich relativ. Man bezahlt mit Daten, wie so oft bei Google. Kürzlich habe ich entdeckt, dass man aus GA deutlich mehr herausholen kann, wenn man den GA Javascript Code etwas anpasst. So lassen sich zum Beispiel Redakteure der eigenen Website aus den Statistiken herausfiltern, wenn man eine geeignete benutzerdefinierte Variable setzt. Interessant finde ich auch das Thema Events. So kann man zum Beispiel Downloads tracken.

Für die anderen Websites die ich betreue, ist eine solche Anpassung eher aufwändig, für diesen WordPress Blog dagegen spielend einfach. Hoffe ich zumindest. Gerade habe ich mir das WordPress Plugin Google Analyticator installiert. Die Konfiguration war kinderleicht. Jetzt bin ich gespannt auf den Quellcode.  Wie werden Events getrackt. Wie wird die benutzerdefinierte Variable gesetzt.

In meinem Quellcode findet sich der folgende Abschnitt:

<!-- Google Analytics Tracking by Google Analyticator 6.1.1:
http://ronaldheft.com/code/analyticator/ -->
<script type="text/javascript">
	var analyticsFileTypes = ['pdf','zip'];
	var analyticsEventTracking = 'enabled';
</script>

Hier werden Einstellungen, die ich zuvor getroffen habe in Javascript Variablen gespeichert. Welche Dateien zählen als Downloads? Ich habe PDF und ZIP gewählt. Außerdem habe ich das EventTracking eingeschaltet.

Im nächste Codeabschnitt sieht folgendermaßen aus:

<script type="text/javascript">
	var _gaq = _gaq || [];
	_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXXXX-X']);
	_gaq.push(['_trackPageview']);
	_gaq.push(['_setVar', 'admin']);

	(function() {
		var ga = document.createElement('script');
                ga.type = 'text/javascript';
                ga.async = true;
		ga.src = ('https:' == document.location.protocol ?
                          'https://ssl' :
                          'http://www')
                        + '.google-analytics.com/ga.js';
		var s = document.getElementsByTagName('script')[0];
                s.parentNode.insertBefore(ga, s);
	})();
</script>

Der einzige Unterschied zu dem Asynchronous Snippet, das bei Google Code aufgeführt ist, ist die Zeile

	_gaq.push(['_setVar', 'admin']);

in der eine benutzerdefinierte Variable admin gesetzt wird. So können später in GA Admins herausgefiltert werden.

Die Implementation des Eventtrackings ist auch gar nicht so aufwändig wie ich dachte. Vielleicht auch Dank des Einsatzes von JQuery. Mit

jQuery('a').each()

wird jedes Ankertag in der Seite durchlaufen. Der Link wird überprüft. Handelt es sich um einen Download (also einen Link zu einer Datei mit den oben definierten Dateiendungen), dann wird dem Link folgender Click Event hinzugefügt:

// Add the tracking code
 a.click(function() {
 if ( analyticsEventTracking == 'enabled' ) {
 _gaq.push(['_trackEvent', 'Downloads', extension.toUpperCase(), href]);
 } else
 _gaq.push(['_trackPageview', analyticsDownloadsPrefix + url]);
 });

Für externe Links gibt es analogen Code. Vielleicht ist es doch gar nicht so schwer auch meine Mediawiki Installation mit einem geeigneten Google Analytics Code auszustatten.

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